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* Interne Versorgungsspannung des LPS 2000 plus, die zur Versorgung von peripheren Einrichtungen verwendet werden kann. Es dürfen Ströme bis 50 mA entnommen werden.
Pegelverhältnisse an den Eingängen Alle Eingänge sind HIGH-Aktiv. Pegel zwischen 0 V und 0,8 V werden vom LPS 2000 plus als LOW, Pegel zwischen 2 V und < 30 V werden als HIGH erkannt. Pegel zwischen 0,8 V und 2 V können zu nicht reproduzierbaren Zuständen führen. Die minimal erforderliche Flankensteilheit beträgt 3 µS, die Signale müssen minimal 128 µS anliegen um erkannt zu werden.
Pegelverhältnisse an den Ausgängen Alle Ausgänge sind LOW-Aktiv und als NPN Open Collector ausgeführt. Für eine korrekte Funktion sind die Eingänge der angeschlossenen Schaltung mit Pull up-Widerständen gegen deren relevante Versorgungsspannung zu versehen. Die maximal zulässige Spannung beträgt 30 V, der maximal zulässige Strom beträgt 20 mA (Sink-Betrieb). Pegel zwischen 0 V und 0,4 V entsprechen LOW, alle anderen Pegel HIGH. Minimale LOW- und HIGH - Zeit: 128µS ... 130 µS.
Aktivierung der Schnittstelle Die Parallele Schnittstelle wird über den Betriebsarten - DIP-Schalter aktiviert (DIP-Schalter 8 = Off).
Strom - Programmiermodus Das LPS 2000 plus kann in zwei Strom - Programmiermodi, Analog und Digital + Analog betrieben werden. Im Modus Analog (DIP-Schalter 7 = Off) wird der Ausgangsstrom über eine am Analogeingang eingespeiste Spannung gesteuert. Die Skalierung ist abhängig vom Gerätetyp: Typ 10100200: 10 V entsprechen 30.0 A Typ 10100201: 10 V entsprechen 30.0 A Typ 10100202: 10 V entsprechen 30.0 A Typ 10100220: 10 V entsprechen 25.5 A
Im Modus Digital + Analog (DIP-Schalter 7 = On) wird der Ausgangsstrom digital über ein 8 bit breites Datenwort ( 255 Punkte ) mit den Datenbits 0 bis 7 gesteuert. Die Skalierung ist abhängig vom Gerätetyp: Typ 10100202: 1 Digit entspricht 117.6 mA Typ 10100220: 1 Digit entspricht 100.0 mA
Die Breite des Datenwortes (1 bis 8 bit) und der maximale Stromwert (0 ... 30.0 A) kann mit der Konfigurations-Software geändert werden. Zum digital vorgegebenen Stromwert addiert sich ein am Analogeingang eingespeister Stromwert. Der analoge Stromwert darf auch negativ sein, er wirkt dann subtrahierend.
Betriebsarten Das LPS 2000 plus kann in zwei Arten betrieben werden. Die Betriebsart Autostart aktiviert (DIP-Schalter 6 = On) gestattet einen automatischen Hochlauf. Unmittelbar nach Netzanschaltung des LPS 2000 plus wird automatisch das Leistungsteil aktiviert und der Boostgenerator schaltet sich selbsttätig zu. Nach dem Zünden der Pumplampe schaltet sich der Boostgenerator automatisch ab. Nur die Funktionen Standby, Interlock-Eingang, Reset Fehler und der Stromsollwert werden von den Eingangssignalen gesteuert.
Die Betriebsart Autostart deaktiviert (DIP-Schalter 6 = Off) gestattet den voll gesteuerten Betrieb über die Funktionen Unit EIN, Boostgenerator EIN, Standby, Interlock-Eingang, Reset Fehler und Stromsollwert.
Funktionen Das Steuerbit Power Supply einschalten aktiviert das Leistungsteil des LPS 2000 plus, die Ausgangsspannung von 350 V steht an den Ausgangssklemmen an. Liegt bereits Last an den Ausgangssklemmen und ist die Ausgangsspannung kleiner als 300 V, so schaltet das LPS 2000 plus nach ca. 1 Minute selbsttätig ab und signalisiert einen Fehler.
Das Steuerbit Boostgenerator einschalten aktiviert den Boostgenerator, die an den DIP-Schaltern 1-4 programmierte Boostspannung steht an den Ausgangsklemmen an.
Ausgänge Der Status Power Supply ist bereit wird signalisiert, wenn das LPS 2000 plus an korrekter Versorgungsspannung angeschlossen ist und keine Fehler vorliegen.
Der Status Ausgangsstrom fließt wird signalisiert, wenn der Ausgangsstrom seit 1 Sekunde fließt und dem programmierten Wert entspricht.
Der Status Stromfehler wird signalisiert, wenn der Ausgangsstrom für die Dauer einer Sekunde vom programmierten Wert abweicht. Das Signal wird zurückgesetzt, wenn der Ausgangsstrom wieder dem programmierten Wert entspricht. Wird der maximal zulässige Strom überschritten, so schaltet das LPS 2000 plus ab.
Der Status Temperaturgrenze überschritten wird signalisiert, wenn das LPS 2000 plus am Kühlkörper eine Temperatur von +80 °C erreicht hat. Bei +85 °C schaltet das LPS 2000 plus ab. Der Wert kann mit der Konfigurations-Software im Bereich von 0 ... +80 °C geändert werden.
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